Haut, Haare und Nägel
Haut, Haare und Nägel können zahlreiche Hinweise auf den Gesundheitszustand geben. Veränderungen sind häufig harmlos, manchmal aber auch Ausdruck einer Hauterkrankung, Infektion, hormonellen Veränderung, Stoffwechselstörung oder einer anderen Erkrankung.
Zu den häufigen Beschwerden gehören trockene oder juckende Haut, Ekzeme, Akne, Schuppenflechte, Pilzinfektionen, Haarausfall sowie Veränderungen der Finger- oder Fußnägel.
In der Kapellen-Apotheke in Mömbris beraten wir Sie gerne zu geeigneter Hautpflege, rezeptfreien Arzneimitteln und zur sicheren Anwendung verordneter Präparate. Gleichzeitig gehört zu einer verantwortungsvollen Beratung, ungewöhnliche oder länger anhaltende Veränderungen nicht ausschließlich selbst zu behandeln.
Die Haut ist mehr als eine äußere Hülle
Die Haut gehört zu den größten Organen des menschlichen Körpers. Sie erfüllt zahlreiche Funktionen.
Dazu gehören:
- Schutz vor Umwelteinflüssen und Krankheitserregern,
- Regulation von Wärme und Flüssigkeit,
- Wahrnehmung von Berührung, Druck, Temperatur und Schmerz,
- Teil der körpereigenen Immunabwehr.
Ist die Hautbarriere gestört, kann die Haut leichter austrocknen, gereizt werden oder sich entzünden.
Welche Hautbeschwerden sind häufig?
Zu häufigen Hautproblemen gehören:
- trockene und empfindliche Haut,
- Juckreiz,
- Ekzeme und Neurodermitis,
- Akne,
- Psoriasis,
- Hautpilz,
- allergische Hautreaktionen,
- Nesselsucht,
- Wunden und Entzündungen,
- auffällige Pigment- oder Hautveränderungen.
Trockene Haut
Trockene Haut kann spannen, schuppen oder jucken.
Häufige Auslöser sind:
- trockene Heizungsluft,
- häufiges Waschen oder Duschen,
- aggressive Reinigungsprodukte,
- Kälte,
- zunehmendes Lebensalter.
Regelmäßige rückfettende und feuchtigkeitsbindende Pflege kann die Hautbarriere unterstützen.
Bei plötzlich auftretender ausgeprägter Trockenheit, starkem Juckreiz oder zusätzlichen Hautveränderungen sollte jedoch nach einer möglichen Hauterkrankung beziehungsweise anderen Ursache gesucht werden.
Neurodermitis
Die Neurodermitis, auch atopische Dermatitis oder atopisches Ekzem genannt, ist eine chronisch-entzündliche und nicht ansteckende Hauterkrankung.
Besonders typisch ist starker Juckreiz. Die Beschwerden verlaufen häufig in Schüben.
Mögliche Hautveränderungen sind:
- Rötung,
- Trockenheit,
- Schuppung,
- Risse,
- nässen bei akuten Entzündungen.
Welche Körperstellen betroffen sind, hängt unter anderem vom Alter ab.
Basispflege bei Neurodermitis
Eine regelmäßige Basispflege mit rückfettenden und feuchtigkeitsbindenden Produkten gehört zu den wichtigsten Bestandteilen der Behandlung.
Bei akuten Entzündungsschüben werden je nach Schweregrad zusätzlich entzündungshemmende Medikamente eingesetzt.
Kortisonhaltige Cremes und Salben gehören zu den gut untersuchten und wirksamen Behandlungsoptionen, wenn sie korrekt angewendet werden.
Auch andere entzündungshemmende Wirkstoffe stehen für ausgewählte Situationen zur Verfügung.
Nicht jede Neurodermitis ist eine Allergie
Neurodermitis und Allergien können gemeinsam auftreten. Die Hauterkrankung ist jedoch nicht automatisch auf eine Nahrungsmittelallergie zurückzuführen.
Umfangreiche Allergietests oder strenge Ausschlussdiäten ohne konkreten Verdacht sind deshalb nicht grundsätzlich sinnvoll.
Akne
Akne vulgaris gehört insbesondere im Jugendalter zu den häufigsten Hauterkrankungen.
Sie entsteht unter anderem durch eine verstärkte Talgproduktion, Verhornungsstörungen der Talgdrüsen und entzündliche Prozesse.
Mögliche Hautveränderungen sind:
- Mitesser,
- entzündete Papeln,
- Pusteln,
- bei schwereren Formen tiefere Knoten.
Akne betrifft häufig Gesicht, Brust, Schultern und Rücken.
Akne nicht aggressiv „austrocknen“
Sehr aggressive Reinigung, stark alkoholhaltige Produkte oder häufiges Ausdrücken von Pickeln können die Haut zusätzlich reizen.
Je nach Akneform kommen unter anderem Wirkstoffe wie Benzoylperoxid, bestimmte Retinoide, Azelainsäure oder bei ärztlicher Behandlung weitere Medikamente infrage.
Bei entzündlicher, knotiger Akne oder beginnender Narbenbildung sollte frühzeitig dermatologischer Rat eingeholt werden.
Akne ist nicht dasselbe wie Akne inversa
Die Akne inversa beziehungsweise Hidradenitis suppurativa ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung.
Typisch sind wiederkehrende schmerzhafte Knoten oder Abszesse, insbesondere in Bereichen wie Achselhöhlen, Leisten oder unter der Brust.
Sie sollte nicht als gewöhnliche Akne oder als reine Folge mangelnder Hygiene betrachtet werden.
Wiederkehrende schmerzhafte Abszesse gehören in dermatologische Behandlung.
Psoriasis – Schuppenflechte
Die Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche, nicht ansteckende Erkrankung.
Typisch sind scharf begrenzte gerötete Hautveränderungen mit silbrig-weißer Schuppung.
Häufig betroffen sind beispielsweise:
- Ellenbogen,
- Knie,
- Kopfhaut,
- Bereich des unteren Rückens.
Auch Nägel und Gelenke können betroffen sein.
Psoriasis kann mehr als die Haut betreffen
Entwickeln Menschen mit Psoriasis zusätzlich Gelenkschmerzen, Schwellungen oder länger anhaltende Morgensteifigkeit, sollte eine mögliche Psoriasis-Arthritis abgeklärt werden.
Je früher eine entzündliche Gelenkerkrankung erkannt wird, desto besser können Gelenkschäden verhindert werden.
Weitere Informationen finden Sie unter Rheumatologische Erkrankungen .
Wie wird Psoriasis behandelt?
Die Behandlung richtet sich nach Ausprägung und betroffenen Körperregionen.
Mögliche Verfahren sind:
- regelmäßige Hautpflege,
- entzündungshemmende Cremes und Salben,
- Vitamin-D-Analoga,
- medizinische Lichttherapie,
- systemische Medikamente,
- Biologika bei geeigneter Indikation.
Nahrungsergänzungsmittel oder pflanzliche „Psoriasis-Kuren“ können eine notwendige medizinische Behandlung nicht ersetzen.
Hautpilz
Hautpilzerkrankungen können unterschiedliche Körperregionen betreffen.
Häufig sind beispielsweise:
- Fußpilz,
- Pilzinfektionen in Hautfalten,
- Pilzinfektionen am Körper,
- Nagelpilz.
Typisch können gerötete, schuppende oder juckende Hautstellen sein.
Hautpilz oder Ekzem?
Pilzinfektionen und Ekzeme können sich äußerlich ähneln. Deshalb ist es nicht immer sinnvoll, jede gerötete oder juckende Stelle ohne weitere Prüfung mit einem Antipilzmittel zu behandeln.
Bei unklarer Diagnose, großen Hautflächen, wiederkehrenden Beschwerden oder fehlender Besserung sollte eine dermatologische Untersuchung erfolgen.
Informationen zu entsprechenden Präparaten finden Sie auch in unserer Kategorie Haut & Schleimhaut.
Nagelpilz
Bei Nagelpilz verändern sich häufig zunächst einzelne Fußnägel.
Typisch sind:
- weißliche, gelbliche oder bräunliche Verfärbungen,
- Verdickung des Nagels,
- brüchige oder rissige Nagelstruktur,
- Verformung.
Häufig besteht gleichzeitig ein Fußpilz.
Nagelpilz verschwindet nur selten von selbst und die Behandlung dauert oft mehrere Monate, da gesundes Nagelmaterial langsam nachwächst.
Nicht jeder veränderte Nagel ist Nagelpilz
Ähnliche Nagelveränderungen können auch durch:
- Verletzungen,
- Psoriasis,
- chronischen Druck,
- andere Nagelerkrankungen
entstehen.
Vor einer länger dauernden Behandlung, insbesondere mit Tabletten, sollte die Diagnose deshalb möglichst bestätigt werden.
Nagelveränderungen ernst nehmen
Nägel können sich aufgrund lokaler Erkrankungen oder durch allgemeine gesundheitliche Faktoren verändern.
Mögliche Veränderungen sind:
- Verfärbungen,
- Rillen,
- Verdickungen,
- Brüchigkeit,
- Ablösung vom Nagelbett.
Neu auftretende starke Veränderungen oder eine dunkle Pigmentierung, die sich verändert beziehungsweise nicht herauswächst, sollte dermatologisch beurteilt werden.
Haarausfall
Ein gewisser täglicher Haarverlust ist normal. Sichtbar dünner werdendes Haar oder neu auftretender stärkerer Haarausfall kann jedoch unterschiedliche Ursachen haben.
Dazu gehören beispielsweise:
- erblich bedingter Haarausfall,
- kreisrunder Haarausfall,
- diffuser Haarausfall,
- Erkrankungen der Kopfhaut,
- bestimmte Medikamente,
- hormonelle Veränderungen,
- Eisenmangel oder andere Mangelzustände.
Erblich bedingter Haarausfall
Die androgenetische Alopezie ist die häufigste Form des Haarausfalls.
Sie betrifft Männer und Frauen, zeigt sich jedoch häufig in unterschiedlichen Mustern.
Bei Männern entstehen beispielsweise zunehmend Geheimratsecken beziehungsweise eine Ausdünnung am Oberkopf.
Eine Behandlung ist medizinisch nicht zwingend erforderlich, kann aber bei starkem Leidensdruck erwogen werden.
Welche Behandlungen sind wissenschaftlich untersucht?
Zu den etablierten medizinischen Möglichkeiten bei erblich bedingtem Haarausfall gehören abhängig von Geschlecht und individueller Situation insbesondere Wirkstoffe wie Minoxidil und bei Männern in geeigneten Fällen Finasterid.
Welche Behandlung geeignet ist, sollte individuell geprüft werden.
Nahrungsergänzungsmittel mit Biotin, Zink oder Pflanzenextrakten werden zwar häufig beworben, eine Wirkung gegen androgenetischen Haarausfall ist jedoch nicht generell belegt.
Plötzlicher oder diffuser Haarausfall
Plötzlicher stärkerer Haarverlust sollte insbesondere dann untersucht werden, wenn:
- er neu auftritt,
- größere Mengen Haare ausfallen,
- kahle Stellen entstehen,
- zusätzliche Haut- oder Allgemeinsymptome auftreten.
Je nach Verdacht können beispielsweise Blutbild, Eisenstatus oder Schilddrüsenwerte untersucht werden.
Weitere Informationen zu Laborwerten finden Sie unter Laborwerte A–Z.
Biotin gegen Haarausfall und brüchige Nägel?
Biotin wird häufig für Haut, Haare und Nägel beworben.
Ein tatsächlicher Biotinmangel ist jedoch selten. Eine hoch dosierte Einnahme ohne nachgewiesenen Mangel ist deshalb nicht automatisch sinnvoll.
Zusätzlich können hohe Biotin-Dosen bestimmte Laboruntersuchungen beeinflussen.
Nahrungsergänzungsmittel sollten daher nicht als Ersatz für eine Abklärung ungeklärten Haarausfalls verwendet werden.
Allergische Hautreaktionen
Hautrötung und Juckreiz können auch durch allergische Reaktionen entstehen.
Möglich sind beispielsweise Kontaktallergien gegen:
- Nickel,
- Duftstoffe,
- Konservierungsstoffe,
- Bestandteile von Kosmetika.
Bei wiederkehrenden Reaktionen kann eine dermatologische Allergiediagnostik sinnvoll sein.
Weitere Informationen finden Sie auch in unserer Kategorie Allergie.
Nesselsucht – Urtikaria
Bei einer Urtikaria entstehen juckende, meist vorübergehende Quaddeln.
Sie können einzeln oder großflächig auftreten.
Eine Urtikaria muss nicht automatisch durch eine Allergie ausgelöst werden.
Treten zusätzlich Schwellungen von Zunge oder Rachen, Atemnot oder Kreislaufprobleme auf, kann eine schwere allergische Reaktion vorliegen.
Dann ist sofort medizinische Hilfe erforderlich.
Haut und Diabetes
Diabetes kann die Hautgesundheit beeinflussen.
Trockene Haut, eingeschränkte Wundheilung, Durchblutungsstörungen oder Nervenschäden können insbesondere an den Füßen problematisch werden.
Kleine Verletzungen sollten bei Diabetes deshalb besonders aufmerksam beobachtet werden.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Kategorie Diabetiker und unter Stoffwechsel.
Wunden: Wann reicht Selbstbehandlung nicht aus?
Kleine oberflächliche Verletzungen lassen sich häufig selbst versorgen.
Ärztlich beurteilt werden sollten insbesondere:
- tiefe oder stark klaffende Wunden,
- stark verschmutzte Verletzungen,
- Bissverletzungen,
- stark blutende Wunden,
- zunehmende Rötung oder Schwellung,
- Eiterbildung,
- Fieber,
- schlecht heilende Wunden.
Bei Diabetes, Durchblutungsstörungen oder Immunsuppression sollte die Schwelle zur medizinischen Untersuchung niedriger sein.
Sonnenschutz
Ultraviolette Strahlung kann Hautzellen schädigen und langfristig das Risiko für Hautkrebs erhöhen.
Sinnvoller Sonnenschutz besteht aus mehreren Maßnahmen:
- intensive Mittagssonne möglichst meiden,
- Schatten nutzen,
- geeignete Kleidung und Kopfbedeckung tragen,
- ungeschützte Haut mit ausreichend Sonnenschutzmittel schützen.
Besonders Kinderhaut sollte konsequent vor starker UV-Strahlung geschützt werden.
Hautkrebs
Hautkrebs umfasst unterschiedliche bösartige Hauttumoren.
Besonders bekannt sind:
- malignes Melanom – sogenannter schwarzer Hautkrebs,
- Basalzellkarzinom,
- Plattenepithelkarzinom.
Früh erkannte Hauttumoren lassen sich häufig besser behandeln.
Welche Hautveränderungen sollte man untersuchen lassen?
Eine neu entstandene oder sich verändernde Hautstelle sollte insbesondere dann ärztlich beurteilt werden, wenn sie:
- deutlich wächst,
- ihre Farbe oder Form verändert,
- unregelmäßige Begrenzungen entwickelt,
- spontan blutet,
- nicht abheilt,
- sich deutlich von anderen Hautmalen unterscheidet.
Solche Veränderungen bedeuten nicht automatisch Hautkrebs, sollten aber dermatologisch beurteilt werden.
Hautkrebs-Früherkennung
In Deutschland haben gesetzlich Versicherte grundsätzlich ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre Anspruch auf eine Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung.
Dabei wird die Haut systematisch auf auffällige Veränderungen untersucht.
Bei einer bereits auffälligen Hautveränderung sollte jedoch nicht bis zum nächsten regulären Screening gewartet werden.
Hautveränderungen durch Medikamente
Arzneimittel können unterschiedliche Hautreaktionen auslösen.
Dazu gehören beispielsweise:
- Ausschläge,
- Juckreiz,
- Lichtempfindlichkeit,
- allergische Reaktionen.
Ein neu auftretender Ausschlag nach Beginn eines Medikaments sollte insbesondere bei größerer Ausbreitung oder zusätzlichen Beschwerden medizinisch beziehungsweise pharmazeutisch beurteilt werden.
Medikamentenausschlag nicht eigenständig diagnostizieren
Nicht jeder Ausschlag während einer Arzneimitteltherapie wird tatsächlich vom Medikament verursacht.
Infektionen oder andere Hauterkrankungen können ähnlich aussehen.
Ein wichtiges Medikament sollte deshalb nicht ohne Rücksprache eigenständig abgesetzt werden.
Wann ist ein Hautausschlag ein Notfall?
Sofortige medizinische Hilfe ist insbesondere erforderlich, wenn ein Hautausschlag zusammen mit folgenden Symptomen auftritt:
- Atemnot,
- Schwellung von Zunge oder Rachen,
- Bewusstseins- oder Kreislaufstörungen,
- großflächiger Blasenbildung,
- Ablösung der Haut,
- schwerem allgemeinen Krankheitsgefühl.
In einer akut lebensbedrohlichen Situation gilt der Notruf 112.
Wann sollte man mit Hautproblemen zum Arzt?
Dermatologischer Rat ist insbesondere sinnvoll bei:
- ungeklärten Hautveränderungen über längere Zeit,
- starkem oder anhaltendem Juckreiz,
- häufig wiederkehrenden Hautentzündungen,
- starker Akne oder Narbenbildung,
- auffälligen Pigmentmalen,
- schlecht heilenden Wunden,
- plötzlichem starkem Haarausfall,
- ungeklärten Nagelveränderungen.
Hautpflege: weniger ist manchmal mehr
Eine aufwendige Hautpflegeroutine mit zahlreichen Wirkstoffen ist nicht automatisch besser.
Besonders empfindliche oder entzündete Haut kann durch zu viele Produkte, Duftstoffe, Säuren oder mechanische Peelings zusätzlich gereizt werden.
Eine sinnvolle Pflege sollte sich am Hauttyp und an einer möglichen Hauterkrankung orientieren.
Keine „Detox“-Kuren für Haut und Haare
Im Internet werden zahlreiche Detox-Kuren, Vitamininfusionen, „Hair Gummies“ und Nahrungsergänzungsmittel mit angeblich garantierter Wirkung auf Haut, Haare und Nägel beworben.
Für viele dieser Versprechen gibt es keine ausreichenden wissenschaftlichen Belege.
Außerdem können hoch dosierte Nahrungsergänzungsmittel Nebenwirkungen verursachen oder Laboruntersuchungen beeinflussen.
Bei tatsächlichem Nährstoffmangel kann eine gezielte Supplementierung sinnvoll sein. Ein Mangel sollte jedoch nicht allein aufgrund von Haut- oder Haarproblemen vermutet werden.
Kapellen-Apotheke: Beratung für Haut, Haare und Nägel
In der Kapellen-Apotheke in Mömbris beraten wir Sie gerne bei Fragen rund um:
- trockene und empfindliche Haut,
- Neurodermitis-Basispflege,
- Akneprodukte,
- Haut- und Nagelpilz,
- Wundversorgung,
- Sonnenschutz,
- Arzneimittel und mögliche Hautreaktionen.
Verantwortungsvolle pharmazeutische Beratung bedeutet für uns auch, bei auffälligen oder unklaren Hautveränderungen von einer weiteren Selbstbehandlung abzuraten und eine dermatologische Abklärung zu empfehlen.
Häufige Fragen zu Haut, Haaren und Nägeln
Ist Neurodermitis ansteckend?
Nein. Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung und nicht ansteckend.
Ist Psoriasis ansteckend?
Nein. Auch Psoriasis ist keine Infektionskrankheit. Sie beruht auf chronischen Entzündungsprozessen und kann nicht durch Hautkontakt übertragen werden.
Wie erkennt man Nagelpilz?
Typisch sind gelblich bis bräunlich verfärbte, verdickte und brüchige Nägel. Da auch andere Erkrankungen ähnlich aussehen können, sollte insbesondere vor einer länger dauernden systemischen Behandlung die Diagnose bestätigt werden.
Ist jeder Haarausfall ein Vitaminmangel?
Nein. Die häufigste Form ist erblich bedingter Haarausfall. Auch hormonelle Veränderungen, Erkrankungen, Medikamente oder bestimmte Mangelzustände können eine Rolle spielen.
Hilft Biotin immer gegen Haarausfall?
Nein. Ohne tatsächlichen Biotinmangel ist eine Wirkung gegen die häufigste Form des erblich bedingten Haarausfalls nicht belegt.
Wann sollte Akne ärztlich behandelt werden?
Bei stark entzündlicher Akne, tiefen Knoten, Schmerzen oder beginnender Narbenbildung ist eine dermatologische Behandlung sinnvoll.
Ab wann wird Hautkrebs-Screening angeboten?
Gesetzlich Versicherte haben in Deutschland grundsätzlich ab 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf eine Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung.
Wann ist ein Ausschlag gefährlich?
Ein Ausschlag zusammen mit Atemnot, Schwellung von Zunge oder Rachen, schweren Kreislaufproblemen oder großflächiger Blasenbildung kann ein medizinischer Notfall sein.
Verlässliche medizinische Informationen
Bei Informationen zu Haut, Haaren und Nägeln orientieren wir uns bevorzugt an offiziellen Gesundheitsinformationen, aktuellen dermatologischen Leitlinien und unabhängigen wissenschaftlichen Quellen.
- gesund.bund.de – Hauterkrankungen
- gesund.bund.de – Neurodermitis
- gesund.bund.de – Akne
- gesund.bund.de – Schuppenflechte (Psoriasis)
- gesund.bund.de – Nagelpilz
- gesund.bund.de – Anlagebedingter Haarausfall
Bei Fragen zu einem Arzneimittel oder dessen Verfügbarkeit können Sie auch unsere Kontaktseite nutzen.
Medizinischer Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen gesundheitlichen Orientierung und ersetzen keine dermatologische Untersuchung, Diagnose oder individuelle Behandlung. Neu auftretende, stark veränderte oder nicht heilende Hautveränderungen sollten medizinisch abgeklärt werden.
