Unerfüllter Kinderwunsch
Wenn eine gewünschte Schwangerschaft über längere Zeit ausbleibt, kann das für beide Partner belastend sein. Ein unerfüllter Kinderwunsch kann viele unterschiedliche Ursachen haben – bei der Frau, beim Mann, bei beiden Partnern oder manchmal auch ohne eindeutig feststellbare Ursache.
Wichtig ist deshalb, die Gründe nicht vorschnell bei nur einem Partner zu suchen. Eine medizinische Abklärung sollte grundsätzlich die Situation beider Partner berücksichtigen.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Infertilität als eine Erkrankung des männlichen oder weiblichen Fortpflanzungssystems, bei der nach 12 Monaten oder mehr regelmäßigen ungeschützten Geschlechtsverkehrs keine Schwangerschaft eingetreten ist.
Wann spricht man von einem unerfüllten Kinderwunsch?
Auch bei gesunden Paaren entsteht nicht in jedem Menstruationszyklus eine Schwangerschaft. Dass es einige Monate dauert, ist deshalb zunächst nichts Ungewöhnliches.
Wenn jedoch über längere Zeit keine Schwangerschaft eintritt, kann eine medizinische Beratung sinnvoll sein.
Dabei sollte nicht nur die Dauer des Kinderwunsches betrachtet werden. Entscheidend sind unter anderem:
- das Alter der Frau,
- Regelmäßigkeit des Menstruationszyklus,
- bekannte Erkrankungen beider Partner,
- frühere Operationen oder Infektionen,
- regelmäßig eingenommene Medikamente,
- frühere Schwangerschaften und Fehlgeburten.
Bei bekannten Erkrankungen, sehr unregelmäßigen oder ausbleibenden Menstruationszyklen oder anderen Auffälligkeiten kann es sinnvoll sein, bereits früher ärztlichen Rat einzuholen.
Fruchtbarkeit betrifft Frau und Mann
Ein häufiger Fehler besteht darin, bei ausbleibender Schwangerschaft zunächst ausschließlich die Frau untersuchen zu lassen.
Nach den aktuellen Informationen des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit können Ursachen einer verminderten Fruchtbarkeit ebenso beim Mann wie bei der Frau liegen – und häufig wirken mehrere Faktoren gleichzeitig zusammen.
Deshalb ist eine Paardiagnostik sinnvoll.
Welche Ursachen kann ein unerfüllter Kinderwunsch bei Frauen haben?
Bei Frauen können unterschiedliche körperliche oder hormonelle Faktoren die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft beeinflussen.
Zu möglichen Ursachen gehören beispielsweise:
- Störungen des Eisprungs,
- hormonelle Veränderungen,
- Endometriose,
- Veränderungen der Gebärmutter,
- eingeschränkte Durchgängigkeit der Eileiter,
- bestimmte Stoffwechsel- oder Schilddrüsenerkrankungen,
- altersbedingt abnehmende Fruchtbarkeit.
Hormonelle Störungen und Erkrankungen der Geschlechtsorgane gehören zu den häufigen körperlichen Ursachen einer verminderten weiblichen Fruchtbarkeit.
Welche Rolle spielt das Alter?
Das Alter ist insbesondere für die weibliche Fruchtbarkeit ein wichtiger Faktor. Die Anzahl und Qualität der verfügbaren Eizellen nimmt im Laufe des Lebens ab.
Deshalb sollte bei Kinderwunsch nicht ausschließlich die Frage betrachtet werden, wie lange bereits versucht wird, schwanger zu werden. Auch das Alter und individuelle medizinische Faktoren sind für die Entscheidung wichtig, wann eine Untersuchung sinnvoll ist.
Welche Ursachen kann eine verminderte männliche Fruchtbarkeit haben?
Auch beim Mann können viele unterschiedliche Faktoren die Fruchtbarkeit beeinflussen.
Zu möglichen Ursachen gehören beispielsweise:
- verminderte Zahl von Spermien,
- eingeschränkte Beweglichkeit der Spermien,
- Veränderungen der Spermienform,
- hormonelle Störungen,
- Erkrankungen oder Veränderungen der Hoden,
- Verschlüsse der Samenwege,
- frühere Infektionen oder Operationen,
- bestimmte Medikamente oder Substanzen.
Die männliche Fruchtbarkeit lässt sich nicht allein anhand der Spermienzahl beurteilen. Auch Beweglichkeit, Form und weitere Eigenschaften der Samenprobe spielen eine Rolle.
Was ist ein Spermiogramm?
Ein Spermiogramm ist eine Laboruntersuchung der Samenflüssigkeit. Dabei werden unter anderem Anzahl, Beweglichkeit und Form der Spermien untersucht.
Ergibt die erste Untersuchung auffällige Werte, wird das Spermiogramm häufig nach einigen Wochen wiederholt, da die Spermienqualität natürlichen Schwankungen unterliegen kann.
Ein einfacher Selbsttest für zu Hause kann eine vollständige medizinische Untersuchung nicht ersetzen.
Wie wird die Fruchtbarkeit bei Frauen untersucht?
Die Diagnostik beginnt normalerweise mit einem ausführlichen ärztlichen Gespräch. Dabei werden beispielsweise Menstruationszyklus, bisherige Erkrankungen, Medikamente und Dauer des Kinderwunsches besprochen.
Je nach Situation können anschließend durchgeführt werden:
- gynäkologische Untersuchung,
- Ultraschall von Gebärmutter und Eierstöcken,
- Beobachtung des Menstruationszyklus,
- Hormonuntersuchungen,
- gegebenenfalls Untersuchungen der Eileiter.
Welche Untersuchungen tatsächlich erforderlich sind, sollte schrittweise anhand der individuellen Situation entschieden werden.
Welche Hormone können untersucht werden?
Wenn der Verdacht auf eine hormonelle Ursache besteht, können je nach Zyklusphase und Fragestellung unterschiedliche Werte bestimmt werden.
Dazu gehören beispielsweise:
- FSH und LH,
- Östradiol,
- Progesteron,
- Prolaktin,
- Schilddrüsenwerte,
- in ausgewählten Situationen das Anti-Müller-Hormon (AMH).
Ein einzelner Laborwert erlaubt jedoch meist keine sichere Aussage darüber, ob eine Frau schwanger werden kann. Ergebnisse müssen immer zusammen mit Alter, Zyklus, Ultraschallbefunden und weiteren Faktoren beurteilt werden.
Was bedeutet AMH?
Das Anti-Müller-Hormon (AMH) kann Hinweise auf die ovarielle Reserve geben, also darauf, wie viele Eizellfollikel in den Eierstöcken voraussichtlich noch vorhanden sind.
Der Wert ist jedoch kein direkter Test dafür, ob eine natürliche Schwangerschaft eintreten wird. Deshalb sollte ein AMH-Wert nicht isoliert interpretiert werden.
Wann findet der Eisprung statt?
Damit eine natürliche Schwangerschaft entstehen kann, müssen Eizelle und befruchtungsfähige Spermien zeitlich zusammentreffen.
Nach dem Eisprung ist die Eizelle nur für einen vergleichsweise kurzen Zeitraum befruchtungsfähig. Spermien können dagegen mehrere Tage im weiblichen Fortpflanzungstrakt überleben.
Deshalb umfasst das fruchtbare Zeitfenster mehrere Tage rund um den Eisprung.
Muss man den Geschlechtsverkehr genau planen?
Eine sehr genaue Terminierung ist für viele Paare nicht notwendig. Regelmäßiger Geschlechtsverkehr während des Zyklus führt automatisch dazu, dass auch fruchtbare Tage abgedeckt werden.
Zyklusbeobachtung oder Ovulationstests können dennoch hilfreich sein, wenn der Eisprung besser eingeschätzt werden soll.
Übermäßiger zeitlicher Druck kann für manche Paare dagegen zusätzlich belastend sein.
Lebensstil und Fruchtbarkeit
Nicht jeder unerfüllte Kinderwunsch lässt sich durch Veränderungen des Lebensstils lösen. Einige Faktoren können die Fruchtbarkeit jedoch beeinflussen.
Rauchen
Rauchen kann die Fruchtbarkeit bei Frauen und Männern beeinträchtigen und auch die Erfolgsaussichten einer Kinderwunschbehandlung reduzieren.
Ein Rauchstopp ist daher bei bestehendem Kinderwunsch sinnvoll.
Unterstützung finden Sie auch in unserer Kategorie Raucherentwöhnung.
Alkohol
Übermäßiger Alkoholkonsum kann insbesondere die männliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen.
Sobald eine Schwangerschaft besteht beziehungsweise möglich ist, sollte auf Alkohol vollständig verzichtet werden. Für die Schwangerschaft ist keine sichere Alkoholmenge bekannt.
Gewicht
Starkes Unter- oder Übergewicht kann bei manchen Menschen hormonelle Vorgänge beeinflussen und dadurch die Fruchtbarkeit vermindern.
Pauschale Crash-Diäten oder extreme Ernährungsformen sind bei Kinderwunsch jedoch nicht sinnvoll.
Folsäure bereits bei Kinderwunsch
Eine der wichtigsten evidenzbasierten Empfehlungen vor einer Schwangerschaft betrifft Folsäure.
Frauen mit Kinderwunsch sollten zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung täglich 400 Mikrogramm Folsäure beziehungsweise eine äquivalente Menge anderer Folate supplementieren.
Idealerweise beginnt die Einnahme bereits vor der Empfängnis und wird bis zum Ende der 12. Schwangerschaftswoche fortgeführt.
Die rechtzeitige Folsäureeinnahme senkt nachweislich das Risiko für Neuralrohrdefekte beim ungeborenen Kind.
Bei besonderen medizinischen Situationen kann eine andere Dosierung erforderlich sein. Diese sollte ärztlich festgelegt werden.
Medikamente bei Kinderwunsch überprüfen
Manche Arzneimittel können die Fruchtbarkeit beeinflussen oder während einer späteren Schwangerschaft besondere Risiken haben.
Deshalb ist es sinnvoll, bei bestehendem Kinderwunsch alle regelmäßig eingenommenen Präparate zu überprüfen.
Dazu gehören auch:
- rezeptfreie Arzneimittel,
- pflanzliche Präparate,
- Nahrungsergänzungsmittel,
- Hormone und anabole Steroide.
Wichtig: Regelmäßig notwendige Medikamente sollten nicht eigenständig abgesetzt werden. Häufig lässt sich eine Behandlung auf ein für Kinderwunsch und Schwangerschaft geeignetes Präparat umstellen.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Die Behandlung richtet sich immer nach der Ursache. Nicht jeder unerfüllte Kinderwunsch erfordert eine künstliche Befruchtung.
Je nach Befund können beispielsweise infrage kommen:
- Behandlung einer hormonellen Störung,
- Behandlung einer Schilddrüsenerkrankung,
- Therapie einer Endometriose oder anderer gynäkologischer Erkrankungen,
- Behandlung bestimmter männlicher Fruchtbarkeitsstörungen,
- gezielte Zyklusbehandlung,
- Insemination,
- In-vitro-Fertilisation (IVF),
- intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI).
Die aktuelle AWMF-Leitlinie zur Diagnostik vor einer assistierten reproduktionsmedizinischen Behandlung empfiehlt eine strukturierte Paardiagnostik und eine Behandlung, die sich nach dem tatsächlichen Befund richtet.
Was ist eine Insemination?
Bei einer Insemination werden aufbereitete Spermien zum geeigneten Zeitpunkt über einen dünnen Katheter in die Gebärmutter eingebracht.
Ob dieses Verfahren sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Ursache des Kinderwunsches und der Qualität der Spermien ab.
Was ist eine IVF?
Bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) werden Eizellen nach hormoneller Stimulation aus den Eierstöcken entnommen und außerhalb des Körpers mit Spermien zusammengebracht.
Entwickelt sich daraus ein geeigneter Embryo, kann dieser anschließend in die Gebärmutter übertragen werden.
Die Behandlung ist mit medizinischen Belastungen und Risiken verbunden und sollte deshalb nur nach ausführlicher Beratung durchgeführt werden.
Was ist eine ICSI?
Die intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) ist eine spezielle Form der assistierten Befruchtung.
Dabei wird eine einzelne Samenzelle direkt in eine Eizelle eingebracht. Das Verfahren wird insbesondere bei bestimmten Formen einer deutlich eingeschränkten männlichen Fruchtbarkeit eingesetzt.
Welche Methode geeignet ist, entscheidet das reproduktionsmedizinische Team auf Grundlage der Befunde.
Eine Kinderwunschbehandlung garantiert keine Schwangerschaft
Auch moderne reproduktionsmedizinische Verfahren können eine Schwangerschaft oder die Geburt eines Kindes nicht garantieren.
Die Erfolgschancen hängen von zahlreichen Faktoren ab, insbesondere vom Alter, von der Ursache der Fertilitätsstörung und von den individuellen medizinischen Voraussetzungen.
Allgemeine Erfolgsquoten aus Kliniken oder dem Internet lassen sich deshalb nur eingeschränkt auf ein einzelnes Paar übertragen.
Welche Risiken haben IVF und ICSI?
Reproduktionsmedizinische Behandlungen sind etablierte medizinische Verfahren, aber nicht risikofrei.
Mögliche Belastungen und Risiken sind beispielsweise:
- Nebenwirkungen der hormonellen Stimulation,
- Komplikationen bei der Eizellentnahme,
- Mehrlingsschwangerschaften,
- Fehlgeburten,
- Eileiterschwangerschaften,
- psychische Belastungen durch die Behandlung.
Risiken und persönliche Erfolgsaussichten sollten vor Beginn der Behandlung ausführlich mit einem Kinderwunschzentrum besprochen werden.
Kosten einer Kinderwunschbehandlung in Deutschland
Ob und in welchem Umfang die gesetzliche Krankenkasse Kosten einer künstlichen Befruchtung übernimmt, hängt von gesetzlichen Voraussetzungen und der vorgesehenen Behandlung ab.
Für verheiratete gesetzlich versicherte Paare gelten unter anderem festgelegte Altersgrenzen: Die Frau muss grundsätzlich zwischen 25 und 40 Jahren und der Mann zwischen 25 und 50 Jahren alt sein.
Vor Beginn einer Behandlung sollte ein genehmigter Behandlungsplan beziehungsweise eine individuelle Klärung mit der Krankenkasse erfolgen.
Krankenkassen können über die gesetzliche Mindestleistung hinaus zusätzliche Leistungen anbieten. Deshalb sollten Kosten und Voraussetzungen immer aktuell bei der eigenen Krankenkasse geprüft werden.
Psychische Belastung bei unerfülltem Kinderwunsch
Ein unerfüllter Kinderwunsch kann emotional sehr belastend sein. Enttäuschung, Traurigkeit, Schuldgefühle oder Konflikte innerhalb einer Partnerschaft sind mögliche Reaktionen.
Besonders belastend kann eine länger dauernde Kinderwunschbehandlung mit wiederholten Untersuchungen und erfolglosen Behandlungszyklen werden.
Medizinische und psychosoziale Beratung kann deshalb zu jedem Zeitpunkt sinnvoll sein – nicht erst dann, wenn bereits eine künstliche Befruchtung begonnen wurde.
In Deutschland besteht bei Fragen rund um Familienplanung und unerfüllten Kinderwunsch ein gesetzlicher Anspruch auf Beratung.
Wann sollte man sich früher beraten lassen?
Es kann sinnvoll sein, nicht erst zwölf Monate abzuwarten, wenn bereits mögliche Risikofaktoren bekannt sind.
Dazu gehören beispielsweise:
- sehr unregelmäßige oder ausbleibende Menstruation,
- bekannte Endometriose,
- frühere Erkrankungen oder Operationen an Eierstöcken, Eileitern oder Hoden,
- bekannte eingeschränkte Spermienqualität,
- Behandlungen, die die Fruchtbarkeit beeinträchtigen können,
- höheres reproduktives Alter.
Wann eine Diagnostik im Einzelfall sinnvoll ist, sollte ärztlich entschieden werden.
Kinderwunsch vor einer Krebsbehandlung
Bestimmte Krebsbehandlungen können Eierstöcke oder Hoden schädigen und dadurch die spätere Fruchtbarkeit beeinträchtigen.
Wenn eine Behandlung mit einem entsprechenden Risiko geplant ist, sollte das Thema Fertilitätserhalt möglichst vor Therapiebeginn angesprochen werden.
Je nach Situation kommen beispielsweise die Kryokonservierung von Eizellen, Spermien oder anderen Keimzellmaterialien infrage.
Häufige Fragen zum unerfüllten Kinderwunsch
Wann gilt ein Paar medizinisch als unfruchtbar?
Die WHO definiert Infertilität als das Ausbleiben einer Schwangerschaft nach mindestens zwölf Monaten regelmäßigen ungeschützten Geschlechtsverkehrs. Individuelle Faktoren können jedoch dazu führen, dass eine ärztliche Beratung bereits früher sinnvoll ist.
Liegt ein unerfüllter Kinderwunsch meistens an der Frau?
Nein. Fruchtbarkeitsstörungen können bei Frauen und Männern auftreten und häufig spielen Faktoren bei beiden Partnern eine Rolle. Deshalb sollte die Diagnostik grundsätzlich beide Partner berücksichtigen.
Welche Untersuchung wird beim Mann zuerst gemacht?
Neben Anamnese und körperlicher Untersuchung gehört ein Spermiogramm zu den wichtigsten Basisuntersuchungen. Dabei werden unter anderem Anzahl, Beweglichkeit und Form der Spermien beurteilt.
Welche Untersuchung wird bei der Frau gemacht?
Zur Basisdiagnostik gehören unter anderem ein ausführliches Gespräch, gynäkologische Untersuchung und Ultraschall. Je nach Situation können Zyklusbeobachtung, Hormonuntersuchungen und weitere Untersuchungen folgen.
Sollte man bei Kinderwunsch Folsäure einnehmen?
Ja. Frauen mit Kinderwunsch wird empfohlen, zusätzlich zur Ernährung täglich 400 Mikrogramm Folsäure beziehungsweise eine äquivalente Folatmenge einzunehmen. Idealerweise beginnt die Einnahme bereits vor der Schwangerschaft.
Ist IVF immer der nächste Schritt, wenn eine Schwangerschaft ausbleibt?
Nein. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Bei manchen Paaren können zunächst andere medizinische Maßnahmen sinnvoll sein. Eine IVF oder ICSI kommt nur bei entsprechenden Voraussetzungen infrage.
Kann Stress allein Unfruchtbarkeit verursachen?
Stress wird als Ursache eines unerfüllten Kinderwunsches häufig überschätzt. Ein unerfüllter Kinderwunsch kann selbst erheblichen Stress verursachen. Körperliche Ursachen sollten deshalb nicht mit dem Hinweis auf Stress vorschnell ausgeschlossen werden.
Kann die Apotheke Medikamente bei Kinderwunsch prüfen?
Ja. Bei Kinderwunsch ist es sinnvoll, regelmäßig verwendete Arzneimittel, rezeptfreie Präparate und Nahrungsergänzungsmittel auf ihre Eignung zu überprüfen. Notwendige Medikamente sollten jedoch niemals eigenständig abgesetzt werden.
In der Kapellen-Apotheke in Mömbris beraten wir Sie gerne zu Folsäure, Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln bei Kinderwunsch sowie zur sicheren Anwendung bereits bestehender Medikamente.
Bei Fragen zu einem Produkt oder dessen Verfügbarkeit erreichen Sie uns auch über unsere Kontaktseite.
Verlässliche medizinische Informationen und Quellen
Für die medizinischen Inhalte dieser Seite wurden insbesondere aktuelle Leitlinien sowie staatliche und öffentlich finanzierte Gesundheitsinformationen berücksichtigt.
- AWMF – Leitlinie Diagnostik und Therapie vor einer assistierten reproduktionsmedizinischen Behandlung
- familienplanung.de – Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit: Kinderwunsch und Fruchtbarkeit
- Gemeinsamer Bundesausschuss – Künstliche Befruchtung
- Netzwerk Gesund ins Leben – Folsäure vor und in der Schwangerschaft
- World Health Organization – Infertility
Medizinischer Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Orientierung. Sie ersetzen keine individuelle gynäkologische, urologische, andrologische oder reproduktionsmedizinische Untersuchung und Beratung.
